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information-on-allergologyViele Menschen leiden an Allergien, die den Alltag erschweren und das Wohlbefinden stark, meist sehr negativ, beeinflussen können. Hautärzte können sich ebenso wie Allgemeinärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte sowie Lungenfachärzte, Internisten oder Kinderärzte zum Allergologen weiterqualifizierten. Viele Universitäten bieten auch einen direkten Weg zur Allergologie an, da sich Allergien in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt haben und ein Großteil der Gesamtbevölkerung an den verschiedensten Allergien leidet. Darunter fallen die folgenden bekannten Symptome:

  • Allergischer Schnupfen
  • Allergische Augenentzündungen
  • Lebensmittelallergien
  • Asthma
  • Atopische Dermatitis

Das Aufsuchen eines Dermatologen/einer Dermatologin in diesem Zusammenhang macht Sinn, da sich viele Allergien beispielsweise durch Hautausschlag, Veränderungen im Hautbild, oder Entzündungen der Schleimhäute und Juckreiz äußern. Ein Hautarzt kann hier auch schnell Parallelen zu anderen Problemen mit der Haut ziehen und den passenden Therapieplan aufstellen, anhand dessen man sein Leben mit Allergie bewältigen kann.

Allergien werden daher in vier Typen klassifiziert.

  • Typ I: Schließt 90% der Allergien ein und wird als Soforttyp oder IgE-vermittelte Allergie, die sich binnen weniger Minuten nach Allergiekontakt in Form von Schwellungen an den Schleimhäuten und der Haut zeige. Typische Beispiele sind Nahrungsmittelallergien, Heuschnupfen oder Insektengiftallerigen;
  • Typ II (Zytotoxische Reaktion): Das Immunsystem bildet Antikörper auf bestimmte Zeltstrukturen: als Beispiel kann eine Bluttransfusion des falschen Bluttyps genannt werden (Blutgruppenunverträglichkeit), oder auch hämolytische Anämie oder eine Agranulozytose;
  • Typ III (Immunkomplexbildung): Aus Allergenen und Antikörpern gebildete Ablagerungen im Gewebe können beispielsweise in den Nieren oder Gefäßen auftreten, die vom Dermatologen/der Dermatologin oft als punktförmige, rote Blutungen beispielsweise an den Beinen diagnostiziert werden. Hierzu zählen: Arthritis, Nephritis, Vaskulitis, Serumkrankheit oder Alveolitis);
  • Typ IV (Zelluläre Immunreaktion): Hier spricht man oft vom Spättyp, da Symptome oft erst nach mehr als 24 Stunden auftreten, wie zum Beispiel Kontaktekzeme.

Während manche Allergien leicht zu erkennen und die Ursache schnell zu finden ist, muss man sich bei manchen Allergien Tests unterziehen, damit man die korrekte Behandlung bekommen kann.

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