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venerologyDie Venerologie ist die Lehre von sexuell übertragbaren Erkrankungen. Während Sie vielleicht dachten, dass Sie hierzu den Gynäkologen oder Urologen aufsuchen sollten, mag es Sie vielleicht überraschen, dass auch der Dermatologe oft geschult ist, Sie in diesem Zusammenhang zu beraten und zu behandeln. In der Tat ist die Venerologie ein bekanntes Teilgebiet der Dermatologie, da sich viele Symptome und Auswirkungen einer Geschlechtskrank im Hautbild oder den Schleimhäuten zeigen können. Wie bei den meisten Krankheiten, werden Tests durchgeführt, um eine genaue Diagnose erstellen zu können und um den besten Behandlungsweg anzugehen.

Welche Krankheiten werden unter der Venerologie eingeschlossen?

Neben den bekannten Krankheiten wie HIV, Tripper, Syphilis oder Hepatitis B zählen hier auch Pilze, Feinwarzen und genitaler Herpes mit dazu.

Sie alle haben gemein, dass sie durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Ausgelöst werden diese durch Viren, Pilze, Bakterien oder sogar Parasiten. Es ist wichtig, so schnell wie möglich diagnostiziert zu werden, um Hilfe zu erhalten.

Woher weiß man, dass man einen Venerologen aufsuchen sollte?

Da sich die meisten Krankheitsbilder an einem veränderten Hautbild zeigen, liegt der Schritt zum Hautarzt am nächsten. Achten Sie also auf Hautveränderungen, Juckreiz oder andere Schmerzen oder sogar Geschwüre. Unbehandelte Geschlechtskrankheiten können schwerwiegende Komplikationen oder Konsequenzen mit sich bringen. Eine frühzeitige und korrekte Diagnose helfen daher, schnell wieder gesund zu werden oder durch Behandlung den Symptomen Abhilfe zu beschaffen.

Wie werden Geschlechtskrankheiten behandelt?

Heutzutage kann man die meisten Erkrankungen mit Antibiotika wieder in den Griff bekommen. Wie bereits erwähnt ist die frühzeitige Erkennung das A und O um Unfruchtbarkeit, oder Krankheiten wie einer Hirnhaut- oder Bauchfellentzündung vorzubeugen. AIDS ist eine der Krankheiten, die leider noch nicht komplett geheilt werden kann. Mit den richtigen Therapieansätzen, kann eine Lebensdauer aber wesentlich verlängert werden.

Abschließend sollte darauf hingewiesen werden, dass Kondome das sicherste Mittel sind, um sich gegen sexuell übertragbare Krankheiten zu schützen.

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